Bedeutende Kurstädte, Weltkulturerbe seit 2021

Kurparks dienen der Erholung und sind meist an Orten entstanden, an denen heilsame Quellen sprudeln. Schon zu römischer Zeit waren Thermen bekannt und es entstanden Plätze, die besondere Ruhe und Entspannung vermitteln sollten. Der Name Wiesbaden, oder „in den Wiesen badend“ soll bereits auf römischen Ursprung zurückgehen und in der Tat sind die heißen Quellen auch heute noch eine Faszination.

Bad Ems mit Kurhaus und Spielbank

Bild: Kurhaus in Bad Ems an der Lahn

Die heutigen Kurparks gehen eher auf die Geschichte des 17. bis 20. Jahrhunderts zurück und es entstanden nach und nach Parks und Seen rund um die Kurhäuser, die mit Thermen, Brunnen bis hin zu den kleinen Musentempeln zu punkten versuchten. Meist gibt es auch Kneipp-Bäder oder Becken zum eiskalten Wassertreten und selbstverständlich Quellen mit ihrem Heilwasser, welches aber oft gar nicht so viel getrunken werden sollte. Natürlich gab und gibt es auch Abwechslung, durch Kurkonzerte in den manchmal gigantischen Konzertmuscheln.  Und für die damals sehr kranken Menschen, welche Kurorte aufsuchten und sich erholen sollten, gibt es meist auch eine Spielbank.

Bad Kissingen

Bild: Bad Kissingen, Jochen Hardenack, Pixabay, lizenzfrei (Danke!)

Die UNESCO hat 2021 neben acht 8 Stätten aus benachbarten Ländern in Europa auch Bad Ems, Bad Kissingen und Baden Baden in Deutschland als „bedeutende Kurstädte Europas“ ausgezeichnet. Die Architektur und die Dynamik haben die UNESCO wohl überzeugt, wobei es in unserer Region auch weitere Beispiele gibt. 

Ein Besuch jedenfalls lohnt sich jederzeit. 

 

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